Hitzewallungen und Schweißausbrüche

 Schwitzen in den WechseljahrenDie Wechseljahre sind für jede Frau eine Zeit des großen Umbruchs. Ausschlaggebend ist vor allem die Veränderung der Östrogen-Konzentration im Blut, die häufig mit Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen einhergeht. Doch was kann man gegen diese unangenehmen Begleiterscheinungen tun?

Frauen in den Wechseljahren

Die Wechseljahre, auch Klimakterium, sind geprägt durch eine große hormonelle Umstellung für die Frau. Die fruchtbare Phase wird beendet und mündet in der sogenannten Menopause. Überwiegend beginnt bei Frauen mit ungefähr 50 Jahren die Menopause. Die Wechseljahre, auch als Klimakterium bezeichnet, gehen mit großen hormonellen Veränderungen einher. Das Einsetzen der Menopause markiert das Ende der fruchtbaren Phase, die mit der ersten Menstruation begonnen hatte. Im Schnitt setzt die Menopause im Alter von etwas mehr als 50 Jahren ein.

Schwitzen in den Wechseljahren (Klimakteriums)

Die am häufigsten genannten Begleiterscheinungen der Wechseljahre sind unangenehme Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Meist treten diese ganz plötzlich auf, besonders betroffen sind Körperstellen wie das Gesicht, der Nacken und der Brustbereich. Von dort breitet sich die Wärme häufig über den ganzen Körper aus. Die meisten Hitzewallungen halten nur etwa fünf Minuten an, in manchen Fällen können sie aber bis zu einer Stunde dauern. Da die Hauttemperatur stark erhöht ist, sind Schweißausbrüche eine häufige Folge.

Wie Abhilfe schaffen gegen Schwitzen in den Wechseljahren?

Außer vom Arzt verschriebenen Präparaten und Hormonbehandlungen, die der behandelnde Mediziner exakt auf die Bedürfnisse der Patientin abstimmt, gibt es noch andere Methoden Hitzewallungen und Schweißausbrüche während der Wechseljahre zu bekämpfen.

Wie also vermeidet man das unerwünschte Schwitzen?

Mit einer Vielzahl an Medikamenten – darunter auch pflanzliche Präparate – kann man die gehäuft auftretenden Schweißausbrüche und Hitzewallungen gut unter Kontrolle bekommen.

Egal ob das Schwitzen nur an bestimmten Körperstellen wie Händen, Achseln oder Füßen oder am ganzen Körper auftritt – wichtig ist ein gutes, vertrautes Verhältnis zu dem behandelten Arzt. Nur so kann das Problem gründlich besprochen und eine geeignete Behandlungsmethode gefunden werden. Winkt der Arzt mit dem Hinweis, diese Beschwerden seien von rein temporärer Natur, die Bedenken als unbegründet ab, sollte man sich als Patientin nicht zufriedengeben. Zwar ist dies zutreffend, aber trotzdem gibt es keinen Grund, dieses Problem einfach so hinzunehmen.

Schon, wenn die ersten Anzeichen der Wechseljahre auftreten, kann man mit pflanzlichen Präparaten vorbeugen und so die störenden Begleiterscheinungen weitgehend eliminieren.

Schließlich verdient es jede Frau verdient, auch während der Wechseljahre uneingeschränkt und beschwingt das Leben zu genießen.

Der Grund für das übermäßige Schwitzen in den Wechseljahren ist allerdings tatsächlich der sich umstellende Hormonhaushalt. Es handelt sich also definitiv um eine temporäre Erscheinung und keinesfalls um eine dauerhafte Erkrankung oder eine Überfunktion der Schweißdrüsen. In besonders extremen Fällen ist daher möglicherweise auch eine Hormonbehandlung die richtige Methode.

Körperliche Veränderungen im Laufe der Wechseljahre

Sind die Beschwerden nur schwach bis mäßig ausgeprägt, wird der Arzt jedoch zu sanften pflanzlichen Mitteln greifen, um den Hormonhaushalt nicht übermäßig zu beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig zu klären, worin die Schweißausbrüche tatsächlich begründet sind. Nur so kann eine langfristig wirksame Behandlungsmethode für Schwitzen in den Wechseljahren gefunden werden, die nicht nur die Folgen, sondern vor allem die Ursachen des plötzlichen Schwitzens bekämpft.